____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Furulya
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Furulya (ungarisch, âFlöteâ, genauer hatlyukĂș furulya, âSechs-Loch-Flöteâ) ist eine in der ungarischen Volksmusik gespielte hölzerne Kernspaltflöte von mittlerer LĂ€nge (30 bis 50 Zentimeter) und mit sechs Grifflöchern. Das allgemeine ungarische Wort fĂŒr âFlöteâ bezeichnet als Kompositum weitere Flötentypen, darunter die 90 Zentimeter lange Kernspaltflöte hosszĂș furulya (âlange Flöteâ) mit fĂŒnf Grifflöchern und die Doppelflöte kettĆs furulya. Querflöten kommen selten vor und endgeblasene Randkantenflöten sind seit dem 20. Jahrhundert in Ungarn verschwunden.
Die ungarischen Kernspaltflöten sind traditionell nur von MÀnnern gespielte Hirteninstrumente, die zur eigenen Unterhaltung oder meist solistisch bei Festen zur Tanzbegleitung dienten.
Contents
âą Namen
âą Bauform
âą Spielweise
âą Stimmung
âą Repertoire
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Herkunft und Verbreitung
Zur vorgeschichtlichen Entwicklung und Verbreitung europÀischer Flöten siehe die ukrainische Kernspaltflöte sopilka.
Kurz vor der Zeitenwende drangen römische Legionen in die Pannonische Tiefebene vor, die zu einem groĂen Teil im heutigen Ungarn liegt. Anfang des 5. Jahrhunderts kam das Gebiet unter die Herrschaft der Hunnen. Wesentlich fĂŒr die Geschichte wurde die Einwanderung der Magyaren von Osten Ende des 9. Jahrhunderts.
Ende des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert wurden in Ungarn einige Fragmente von Knochenflöten aus römischer Zeit ausgegraben, die im Ungarischen Nationalmuseum aufbewahrt werden. Die Flöten wurden aus SĂ€ugetier- und Vogelknochen (von einem Adler oder einem anderen groĂen Raubvogel) hergestellt. Die Flöten, von denen rund zehn Zentimeter lange Knochenreste erhalten sind, besaĂen drei Fingerlöcher und sind teilweise mit Mustern verziert. Aus dem Beginn der Hunnenzeit wurde 1980 bei TiszaföldvĂĄr eine Flöte aus der Ulna einer Graugans gefunden. Die in einer LĂ€nge von 12,2 Zentimetern restaurierte Röhre besitzt vier Grifflöcher mit AbstĂ€nden zwischen 1,1 und 1,3 Zentimetern untereinander und wurde ĂŒber ein rechtwinklig abgeschnittenes offenes Ende angeblasen. Weitere Vogel- und SĂ€ugetierknochenflöten stammen von verschiedenen Fundorten und werden in das 14. bis 16. Jahrhundert datiert.cite-ref-1[1]
Der einfachste Flötentyp, die randgeblasene LĂ€ngsflöte ohne Grifflöcher, szĂ©lenfĂșvĂł furulya (ârandgeblasene Flöteâ), kommt seit dem 20. Jahrhundert in Ungarn nicht mehr vor. Sie wurde tilinkĂł (auch tilink, tilinka oder Ă€hnlich) genannt wie die rumĂ€nische tilincÄ. Ebenso verschwunden sind seit der Mitte des 20. Jahrhunderts randgeblasene LĂ€ngsflöten mit Grifflöchern, die als Hirtenflöten kaval in SĂŒdosteuropa weit verbreitet sind. Solche Flöten mit sechs Grifflöchern wurden Mitte des 19. Jahrhunderts hauptsĂ€chlich um PĂ©cs im SĂŒden des Landes gespielt. Ein Informant im dortigen Komitat Tolna bezeichnete 1961 das in seinem Besitz verbliebene Exemplar als szĂ©lfurulya (âRandflöteâ), ein anderer Name ist peremfurulya. Dieser Typ einer randgeblasenen Flöte mit sechs Grifflöchern ist 30 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 1,3 Zentimetern.
Als Volksmusikinstrumente angefertigte Querflöten sind mit 45 bis 50 Zentimetern etwas lĂ€nger als die ĂŒblichen Kernspaltflöten, sie besitzen sechs Grifflöcher in der unteren HĂ€lfte und ein ovales Anblasloch etwa 9 Zentimeter vom oberen Ende entfernt. Querflöten werden in Ungarn oldalfĂșvĂłs oder fĂ©lenfĂșvos (âseitlich angeblasene Flöteâ) genannt.
Ein weiterer Flötentyp, der um die Mitte des 20. Jahrhunderts selten geworden war, sind die lĂ€ngs geblasenen Kerbflöten oder KerbgefĂ€Ăflöten, die ĂŒber eine Kerbe am Ende des langen Halses eines FlaschenkĂŒrbisses angeblasen werden. Eine ovale GefĂ€Ăflöte ohne Hals mit drei Grifflöchern wurde pĂĄsztordoromb (âHirten-Schnurrerâ) genannt und war dem Namen nach ein Hirteninstrument. Doromb, wie die Maultrommel in Ungarn heiĂt, ist mit drymba fĂŒr die Maultrommel der Huzulen in der Ukraine sprachverwandt.
Kernspaltflöten ohne Grifflöcher sind zumeist einfache Pfeifen, die im FrĂŒhjahr aus der Rinde von frischen Weidenzweigen hergestellt werden. Sie sind unter einigen beschreibenden Namen wie fƱzfafĂŒtyĂŒlĆ, fƱzfasip (âWeidenpfeifeâ), fƱzfafurulya (âWeidenflöteâ) und fƱzfatilinkĂł (âWeidenflöte-ohne-Fingerlöcherâ) bekannt. Die Rinde wird von einem geraden Abschnitt eines Zweigs durch leichtes Klopfen gelöst und mit einer drehenden Bewegung vorsichtig abgezogen, damit sie unversehrt bleibt. Begleitet wird diese TĂ€tigkeit durch aufgesagte oder gesungene Verse (Bastlöseverse), die eigens fĂŒr diesen Zweck ĂŒberliefert sind und mit alten Fruchtbarkeitsritualen in Verbindung stehen. Der Kernspalt entsteht durch einen Holzstöpsel, der an einer LĂ€ngsseite abgeflacht und in das Rohrende eingesteckt wird. Grifflochlose Kernspaltflöten werden auch aus bestĂ€ndigeren Holunderzweigen hergestellt und dienen ĂŒberwiegend als Kinderspielzeug.cite-ref-2[2]
Unter den europÀischen Volksmusikinstrumenten haben Blasinstrumente den höchsten Anteil an den unterschiedlichen Typen (je nach Land zwischen einem Drittel und der HÀlfte). Grifflochlose Kernspaltflöten waren in Ungarn Kinderinstrumente oder dienten Hausierern dazu, auf sich aufmerksam zu machen. Allgemein gehören sie zu den Obertonflöten und sind typische Hirteninstrumente, die als einfache Pflanzenröhren (von Weidenzweigen abgezogene Rinde), aus gespaltenen und nach dem Aushöhlen durch eine Bastwicklung wieder verbundenen ZweighÀlften oder aus Metallröhren hergestellt werden. Andere mittel- und osteuropÀische LÀngsflöten haben typischerweise drei bis sechs Grifflöcher.cite-ref-3[3]
Namen
Kernspaltflöten mit Grifflöchern werden in Ungarn meist furulya genannt. Regionale Abwandlungen dieses Wortes sind furugla und furuglya im westlichen Landesteil Transdanubien und in Nordungarn furollya. Die Etymologie ist unklar; das Wort ist unter anderem mit serbisch und kroatisch frula, (eine Blockflöte), slowakisch fujara (eine lange Schnabelflöte der SchĂ€fer in der Slowakei), ukrainisch flojara (auch floyara, Đ€Đ»ĐŸŃŃа), griechisch floyera, albanisch flojere, floere oder floer, und rumĂ€nisch fluier (allgemeine Bezeichnung fĂŒr Flöten in RumĂ€nien und der Republik Moldau) verwandt. Das stets im Bereich Hirtenflöten vorkommende Wortumfeld wird spekulativ entweder auf Griechisch floarion, âBaumrindeâ oder auf das lateinische Verb flare, âblasenâ, zurĂŒckgefĂŒhrt.cite-ref-4[4] Letztgenannte Herleitung fĂŒhrt ĂŒber das altfranzösische flaĂŒte zu âFlöteâ.
Daneben kommen auch andere Namen fĂŒr die Kernspaltflöten vor, darunter pikula und fapicula von italienisch flauto piccolo, âkleine Flöteâ, und in manchen Orten tilinkĂł (von der grifflochlosen Flöte ĂŒbernommen). Die in RumĂ€nien in der Region Moldau lebenden ungarischsprachigen Tschangos bezeichnen die Kernspaltflöten als szƱtĂŒ, abgeleitet vom ungarischen Verb sĂŒvölt, âpeifen, heulenâ. Mit dem Partizip PrĂ€sens dieses Verbs, sĂŒvöltĆ (âpfeifendâ), werden in Nordostungarn die grifflochlosen Weidenrindenflöten benannt. Aus dem 19. Jahrhundert sind von den moldawischen Ungarn auch die Schreibweisen sĂŒltĂŒ und szĂŒltĂŒ ĂŒberliefert. Das Wort ist mit sijaltös (shialtysh) fĂŒr einen anderen Typ einer Hirtenflöte (vgl. koncovka) der Tscheremissen in Russland verwandt.cite-ref-5[5] Eine weitere Bezeichnung, die nur in der Literatursprache auftaucht, ist pĂĄsztorsĂp (âHirtenpfeifeâ), zusammengesetzt aus pĂĄsztor, âSchĂ€ferâ, und sĂp, âPfeifeâ.cite-ref-6[6]
Das Wort sĂŒvöltĆ ist der erste literarische Beleg fĂŒr eine Flöte, vermutlich eine Kernspaltflöte, in einem ungarischen Text. So lautet die Ăbersetzung von lateinisch fistula(âRöhre, Pfeifeâ) in âDas SchlĂ€gler ungarische Wörterverzeichnisâ aus dem 15. Jahrhundert.cite-ref-7[7] Laut einem fragmentarisch erhaltenen Wörterbuch von Anfang des 16. Jahrhunderts bestand die sĂŒvöltĆ aus Pflanzenrohr oder Knochen. In der âUngarischen EnzyklopĂ€dieâ des bedeutenden Gelehrten JĂĄnos ApĂĄczai Csere (1625â1659) von 1653 werden unter den Musikinstrumenten sĂp, sĂŒvöltĆ und Sackpfeife erwĂ€hnt. Da sĂp (âPfeifeâ) ein Rohrblattinstrument war, muss es sich bei sĂŒvöltĆ um eine Kernspaltflöte gehandelt haben. Der Name sĂŒvöltĆ wird ferner in GĂĄspĂĄr Miskolczis zoologischem Werk Egy jeles vadkert, avagy az oktalan ĂĄllatoknak... von 1702 erwĂ€hnt.cite-ref-8[8] Furulya wird in der ungarischen Literatur erst ab der Mitte des 17. Jahrhunderts verwendet.cite-ref-9[9]
Bauform
Sechs-Loch-Flöte
Die ĂŒblichen Kernspaltflöten haben sechs Grifflöcher an der Oberseite, aber kein Daumenloch. Die Schneidekante befindet sich fast immer an der Unterseite und wird ĂŒber einen Windkanal vom rechtwinklig abgeschnittenen Ende angeblasen. Ein schnabelförmiges MundstĂŒck besitzen nur die seltenen Flöten mit einem vorderstĂ€ndigen Aufschnitt. Die LĂ€nge variiert zwischen 30 und 60 Zentimeter, kĂŒrzere Flöten werden nur als Kinderspielzeug verwendet und LĂ€ngen ĂŒber 50 Zentimeter sind selten. Ein 53 Zentimeter langes Museumsexemplar aus Nordungarn hat einen Innendurchmesser von durchgehend 1,6 Zentimetern, ein 39 Zentimeter langes Exemplar aus Transdanubien besitzt oben einen Innendurchmesser von 1,5 und unten von 1,2 Zentimetern und ein weiteres Exemplar aus der Ungarischen Tiefebene misst bei 38 Zentimetern LĂ€nge innen durchgehend 1,4 Zentimeter.
Die am hĂ€ufigsten verwendeten Materialien waren Holunderzweige, gefolgt von Ahorn und in seltenen FĂ€llen auch die Zweige anderer Gehölze oder in der Tiefebene Schilfrohre, falls kein geeignetes Holz verfĂŒgbar ist. Holunder wird im Herbst oder Winter verarbeitet. Aus einem geraden knotenfreien Abschnitt eines Zweigs wurde das Mark mit einem Eisendraht oder Hartholzstab herausgedrĂŒckt und die so erhaltene Röhre zum langsamen Trocknen ohne direkte Sonneneinstrahlung ausgelegt. Nachdem das Holz bis zu zwei oder drei Jahre getrocknet war, wurde die Röhre mit einem Bohrer und Schleifpapier auf den gewĂŒnschten Durchmesser erweitert. HĂ€ufig wurde vom unteren Ende mit einem dĂŒnneren Bohrer eingebohrt, sodass hier eine Verengung der ansonsten zylindrischen Röhre entstand. Bei Tschangos und SiebenbĂŒrger Ungarn sind die Flöten am unteren Ende 5 bis 8 Millimeter enger als am oberen.
War die Röhre fertig bearbeitet, wurde die AuĂenseite mit Schleifpapier geglĂ€ttet. Der Aufschnitt wurde typischerweise 1,5 bis 2 Zentimeter vom oberen Rand mit einem Messer eingekerbt. Der bereits vorher eingeschobene Holzblock sollte verhindern, dass die Röhre beim Einschneiden beschĂ€digt wird. Der Block lenkt die Blasluft durch den Windkanal (Kernspalte) an der Unterseite zum Aufschnitt. Wegen seiner Halbkreisform heiĂt der Aufschnitt hold (âMondâ), hĂłd oder hĂłdlik (âMondöffnungâ). Andere Namen fĂŒr die Schneidekante sind szĂ©lhasitĂł (âWindspalterâ) bei den Szeklern und in Nordungarn szem (âAugeâ) oder szemlyuk (âAugenöffnungâ). Besondere Beachtung erfuhr die konische Gestaltung der Kernspalte (sĂp, sĂplyuk, zsiliplik), die an der Einblasöffnung 2 und am Aufschnitt 1 Millimeter breit sein sollte. Das oberste Griffloch befindet sich etwa in der Mitte des Flötenrohrs, mit Abweichungen von zwei Zentimetern nach oben oder unten. Nach einer alten Anweisung fĂŒr das Komitat Somogy von 1898 sollte ein Flötenrohr einen sukk lang sein, was beiden zur Faust geballten HĂ€nden mit ausgestreckten Daumen entspricht. An der HĂ€lfte dieser rund 32 Zentimeter entsprechenden MaĂeinheit, das heiĂt, in der Mitte des Rohrs, sollte das oberste Griffloch angebracht werden. Die Regeln fĂŒr die Position des unteren Grifflochs sind ebenfalls nur ungefĂ€hr. Dessen Abstand vom unteren Ende sollte ein Drittel der Entfernung vom obersten Griffloch zur Schneidekante betragen. Oder der Abstand zwischen Schneidekante und oberem Griffloch sowie zwischen diesem und dem unteren Griffloch sollte gleich sein. Die vier Grifflöcher in den Mitte wurden meist mit gleichen AbstĂ€nden eingebohrt. Traditionell wurde zunĂ€chst ein kleines Loch eingeschnitten und dann mit einem glĂŒhenden Eisendraht oder einem Dorn auf 5 bis 7 Millimeter Durchmesser erweitert. Klingt das unterste Griffloch zu tief, so kann der Ton durch ein VerkĂŒrzen des Rohrs oder ein am unteren Ende eingebohrtes kleines Stimmloch erhöht werden.
Die Flöten wurden ĂŒblicherweise mit Kerbschnitzereien aus geometrischen oder figĂŒrlichen Mustern verziert. Die Figuren sind Motive aus dem Leben der Bauern oder aus ErzĂ€hlungen von RĂ€ubern. Manche Flöten tragen eingelassene Bleiringe oder besitzen ĂŒber die LĂ€nge verteilt einige WĂŒlste, die der Rissbildung vorbeugen sollen. FĂŒr die meist an beiden Enden aufgebrachten Bleiringe wurde eine zickzackförmig eingekerbte Rille im Holz mit aus einem Löffel gegossenem Blei aufgefĂŒllt. Farben dienten nur dazu, um die eingeritzten oder eingekerbten Ornamente hervorzuheben. Gegen das Eindringen von HolzwĂŒrmern wurde das Holz mit Leinöl oder Sonnenblumenöl eingerieben.
FĂŒr die Herstellung solcher Flöten wurden um die Mitte des 20. Jahrhunderts einfache und von den Flötenbauern bis auf die Handbohrer meist selbst angefertigte Werkzeuge verwendet, darunter etwa mehrere Messer, ein halbrundes Stemmeisen und unterschiedlich groĂe, aus der Speiche eines Regenschirms oder der Zacke einer Heugabel gefertigte Lochstempel.cite-ref-10[10]
FĂŒnf-Loch-Flöte
Die entsprechend angefertigten Kernspaltflöten mit fĂŒnf Grifflöchern heiĂen hosszĂș furulya, sie sind deutlich lĂ€nger, die Angaben schwanken zwischen knapp 90 und knapp 100 Zentimetern bei einem Durchmesser zwischen 1,6 und 1,8 Zentimetern. Solche LĂ€ngen wurden manchmal aus drei zusammensteckbaren Teilen angefertigt. Die Quelle von 1898 gibt als LĂ€nge zweieinhalb sukk und eine Handbreit an. Zwischen dem obersten Griffloch und dem unteren Ende sollte der Abstand ein sukk betragen, zwischen dem ersten und dem fĂŒnften Griffloch einen halben sukk. Der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Griffloch war auf Zeigefingerbreite, der Abstand zwischen den beiden unteren Grifflöchern auf Daumenbreite festgelegt. Daraus verbleibt ein gröĂerer Abstand zwischen dem zweiten und dritten Griffloch, also die allgemein fĂŒr FĂŒnf-Loch-Flöten typische Gruppierung 2+3. Dieselbe LĂ€nge haben die seltenen Flöten mit drei Löchern. Die Messungen ergaben, dass die Flötenbauer ihre eigenen MaĂvorgaben nur ungefĂ€hr beachteten.
Doppelkernspaltflöte
Doppelkernspaltflöten heiĂen kettĆs furulya (âDoppelflöteâ), ikerfurulya (âZwillingsflöteâ) oder bei den Tschangos kĂ©toknĂĄsfurulya (âzweischachtige Flöteâ). Es gibt drei Typen von ungarischen Doppelflöten. Das Instrument der Tschangos besteht aus einer ĂŒblichen furulya mit sechs Grifflöchern, die an beiden Enden durch Metallstreifen mit einer gleich langen grifflochlosen Flöte verbunden ist. Der Spieler blĂ€st beide Flöten zugleich an.
Der zweite Typ ist ebenfalls von den Tschangos und nach einem literarischen Beleg von 1902 aus dem westungarischen Komitat Zala bekannt. Hierbei sind zwei parallele Röhren in ein langrechteckiges HolzstĂŒck gebohrt. Die LĂ€ngskanten sind gerundet, sodass sich ein ungefĂ€hr ovaler Querschnitt ergibt. Wiederum hat das rechte Flötenrohr sechs Grifflöcher und das linke ist grifflochlos. Der Spieler blĂ€st durch einen breiten Schnabel in beide Röhren ein.
Aus dem sĂŒdungarischen Komitat Baranya ist der dritte Typ ĂŒberliefert, bei dem die in einen Holzblock gebohrten Spielröhren nicht durchgehend parallel, sondern ab einem Drittel ihrer LĂ€nge V-förmig auseinander laufen. Die rechte Röhre besitzt vier und die linke Röhre drei Grifflöcher. Dieser Typ könnte im sĂŒdlichen Ungarn von SĂŒdslawen gespielt worden sein, ĂŒber seine Verwendung ist nichts Weiteres bekannt.cite-ref-11[11]
Spielweise
Stimmung
Bei den Sechs-Loch-Flöten reicht der tiefste Ton bei wenigen Exemplaren bis zu c1 hinab, ĂŒblicherweise liegt der Grundton zwischen f1 und c2 und in wenigen FĂ€llen auch bei d2. Ăberblasen der Grundtonreihe ist bis zum vierten Teilton möglich, bei einem Grundton c1 sind Töne oberhalb von d2 jedoch nur schwer zu erzielen und werden deshalb kaum verwendet. Der Grundton ergibt sich, wenn alle Grifflöcher geschlossen sind. Die aufsteigende Tonreihe bei von unten nach oben geöffneten Grifflöchern klingt im Vergleich mit der temperierten Stimmung moderner Konzertflöten mehr oder weniger unrein. Die Abweichungen werden besonders bei Flöten hörbar, deren Röhre am unteren Ende enger ist. Bei diesen betrĂ€gt das Intervall zwischen dem tiefsten Ton der Grundtonreihe und dem folgenden Ton nicht eine groĂe Sekunde (Ganzton), sondern eine kleine Terz. Beim Ăberblasen des Grundtons in die erste Oktave erklingt dieser Ton jenem gegenĂŒber etwas höher, wodurch in der ersten Obertonreihe die Abweichung nahezu ausgeglichen ist. Die meisten Flöten produzieren in den Tonreihen eine fĂŒr Dur-Tonarten charakteristische groĂe Terz und nur wenige eine kleine Terz, die in Moll-Tonarten vorkommt. Spieler, die in derselben Tonart Melodien in Dur oder Moll spielen wollen, bevorzugen Flöten, die eine neutrale Terz hervorbringen und nehmen die unreinen Tonhöhen in Kauf. Neutrale Terzen sind auch in ungarischen Volksliedern (magyar nĂłta) ĂŒblich. Ansonsten muss der geĂŒbte Spieler, der eine Moll-Tonart spielen will, die groĂe Terz der Griffreihe in eine kleine Terz abĂ€ndern, also den Ton vertiefen. Hierzu kann er entweder das Griffloch halb abdecken oder mit einem Gabelgriff das weiter unten befindliche Loch schlieĂen.cite-ref-12[12]
Chromatische Tonfolgen sind grundsĂ€tzlich durch Halbdeckung der Grifflöcher oder durch Gabelgriffe zu erzielen, werden aber von den Musikern nur selten verwendet. Melodien werden hĂ€ufig durch VorschlĂ€ge, Mordente und Triller verziert. Triller werden nicht auf der oberen Nebennote (kleine oder groĂe Sekunde), sondern mit einem Ton ausgefĂŒhrt, der ein gröĂeres Intervall (bis zu einer groĂen Terz) ergibt. Beim Spiel langgezogener Töne (rubato) ist von einigen Szekler-Musikern eine Klangmodulation durch vibrierende Lippen bekannt. Eine frĂŒher in manchen osteuropĂ€ischen LĂ€ndern verbreitete Spieltechnik war, beim Einblasen mit der Stimme zum Flötenton einen tiefen Brummton zu ergĂ€nzen, so etwa bis heute bei der ukrainischen sopilka und bei der zentralasiatischen tĂŒidĂŒk. Bei der furulya ist diese Technik in Ungarn verschwunden, sie wird aber bis heute von manchen Tschangos und Szeklern praktiziert.
Die ungarischen Kerbflöten sind Hirteninstrumente. Die Sechs-Loch-Flöte spielt der Hirte stehend an seinen Stab geklammert, sitzend oder in liegender Position auf einen Ellbogen gestĂŒtzt. Mit Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger der rechten und linken Hand deckt der Musiker jeweils drei Grifflöcher ab. Er nimmt das stumpfe obere Ende der Flöte nicht direkt in den Mund, sondern legt es mit einigen Millimetern Abstand zur Anblasöffnung an die Unterlippe, den Mund nur einen Spalt breit geöffnet. Dabei hĂ€lt der stehende Musiker die Flöte gerade und ungefĂ€hr senkrecht nach unten.cite-ref-13[13]
Die lange FĂŒnf-Loch-Flöte (hosszĂș furulya) wird im Stehen gespielt. Durch die Position der Grifflöcher im unteren Bereich muss der Spieler den Kopf hoch und die Arme gestreckt halten, um mit den Fingern greifen zu können. Angeblasen wird diese Flöte gleich wie die Sechs-Loch-Flöte. Die Grifflöcher werden von unten nach oben so bedient: rechte Hand mit Mittel- oder Ringfinger, Zeigefinger, linke Hand mit Ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger.
Die hosszĂș furulya produziert den tiefsten Grundton zwischen e und g und kann bis zur vierten Obertonreihe ĂŒberblasen werden. Hieraus ergibt sich ein theoretisch möglicher Tonumfang von e bis c3, von dem in der Praxis die Grundtonreihe weggelassen und nur die zweite und dritte Obertonreihe verwendet wird. Die Tonfolge der Grundtonreihe ist fâgâa (oder as)âbââbâc1.cite-ref-14[14]
Eine Flöte mit drei Grifflöchern produziert in der Grundtonreihe die Töne fis, gis, a und h. Dieselben Töne ergeben sich durch Ăberblasen in die erste und zweite Oktave.
Repertoire
Die ungarische Volksmusik ist als Gesangsform und Instrumentalmusik weitgehend einstimmig, ein Melodieinstrument wird traditionell höchstens von einem Bordunton begleitet.cite-ref-15[15] Die Flöten spielen hauptsĂ€chlich Liedmelodien, manchmal auch Tanzmelodien. Aus frĂŒheren Jahrhunderten ist nur wenig ĂŒber Flötenspieler bei Tanzveranstaltungen bekannt. Einen Hinweis gibt der Szekler Baron und Historiker PĂ©ter Apor (1676â1752) in seinen Memoiren (Metamorphosis Transylvaniae, 1736). Demnach spielte bei den Adligen im Szeklerland neben dem Duo aus Sackpfeife (duda) und Geige auch eines mit Flöte und Hackbrett (cimbalom). Es ist auch die Aussage eines Flötenspielers von 1730 ĂŒberliefert, der bei den Szekler Herrschaften hin und wieder die ganze Nacht mit seiner Flöte zum Tanz aufspielte. Nach Presseberichten traten Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Flötenspieler vor BĂŒrgern im Gasthaus oder auf einer BĂŒhne auf.cite-ref-16[16]
Tschangos und Szekler spielten und spielen fĂŒr die Flöte entwickelte InstrumentalstĂŒcke, denen eine ErzĂ€hlung aus dem Hirtenleben zugrunde liegt. So drĂŒckt der musizierende Hirte etwa in einem langsamen Tempo seine Trauer ĂŒber das Schaf aus, das er verloren hat, und lĂ€sst anschlieĂend in einer fröhlichen Tanzmelodie seiner Freude ĂŒber das wiedergefundene Tier freien Lauf. Die Melodie des InstrumentalstĂŒcks âDer SchĂ€fer sucht nach seinem Schafâ ist in seinem langsamen Teil von einem alten Klagelied ĂŒbernommen. Das Thema des StĂŒcks ist ohne Text verstĂ€ndlich, ebenso bei einem InstrumentalstĂŒck aus Transdanubien: Ein von drei RĂ€ubern ĂŒberfallener und gefangengenommener MĂŒller Ă€uĂert kurz vor seinem Tod die Bitte, nochmals auf seiner Flöte blasen zu dĂŒrfen. Mit deren Tönen holt er seine drei Hunde herbei, welche die RĂ€uber zur Strecke bringen. Die Spannung der auch als ErzĂ€hlung bekannten Szene wird dadurch gesteigert, dass der MĂŒller immer weitere Melodien spielt, bis endlich im letzten Augenblick die Hunde eintreffen. Vor lauter Freude blĂ€st der MĂŒller abschlieĂend die Melodie A mĂłnĂĄr kutyĂĄi (âDes MĂŒllers Hundeâ). Die hierfĂŒr ausgesuchten Melodien gehören zur Ă€ltesten Schicht der ungarischen Volksmusiktradition und verwenden eine pentatonische Skala. Die Flöte ist das hĂ€ufigste Musikinstrument, das in ungarischen VolkserzĂ€hlungen vorkommt.cite-ref-17[17]
Um die Mitte des 20. Jahrhunderts galten Flöten den Ungarn als reine Hirteninstrumente. Deswegen wurden sie von den Bauern geringgeschĂ€tzt und nicht mehr wie zuvor bei Tanzveranstaltungen im Dorf gespielt, auch weil eine Flöte inmitten einer Menschenansammlung zu leise klang. Stattdessen lieĂ man bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lieber einen Sackpfeifer aufspielen. Lediglich die Tschangos verwendeten im 20. Jahrhundert noch Flöten zur Tanzbegleitung. In der Ungarischen Tiefebene wechselten sich stattdessen bei Dorffesten die TĂ€nzer beim Spielen einer Bordunzither (citera) ab. Ansonsten traten Anfang des 20. Jahrhunderts bei Hochzeiten in der Tiefebene Musiker mit Sackpfeife und einer Klarinette (Einfachrohrblattinstrument, klarinĂ©t) oder bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Duos mit Drehleier (tekerĆlant) und Klarinette auf, wĂ€hrend die auf Geigen spezialisierten Zigeunermusiker ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ihre Auftritte mit ein oder zwei Klarinetten bereicherten.cite-ref-18[18] Selbst bei den am stĂ€rksten die Tradition bewahrenden Tschangos wurden in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts Flöte, Sackpfeife, Geige und Laute bei Tanzveranstaltungen durch Zigeunermusiker mit Trompete, Saxophon, Harmonika und Trommel ersetzt.cite-ref-19[19]
Ein Anlass, bei dem die Kernspaltflöte stets dazugehörte, waren die regölĂ©s, Weihnachtslieder, die Jungen zwischen Weihnachten und dem 6. Januar sangen, wenn sie von Haus zu Haus zogen und dafĂŒr vom Hausbesitzer Geschenke bekamen. Die regölĂ©s waren ein alter Brauch, ursprĂŒnglich aus einer Fruchtbarkeitsmagie entstanden, der heute nur noch in wenigen Orten gepflegt wird. Dazu wurde mit Flöte, Trommel, Reibtrommel (köcsögduda) und Schellen Musik (angsteinflöĂender LĂ€rm) gemacht.cite-ref-20[20] Der Brauch lebt noch am Neujahrstag bei den Tschangos in RumĂ€nien fort, die ihn hejgetĂ©s nennen. Den an manchen Orten praktizierten hejgetĂ©s-Brauch begleiten Amateurmusiker mit einer Flöte, einer Laute koboz oder einer Mundharmonika als Melodieinstrument und einer selbst gemachten Rahmentrommel.cite-ref-21[21]
Auch bei Krippenspielen konnte eine Flöte verwendet werden. BĂĄlint SĂĄrosi (1967) zufolge wurde die Flöte aber allenfalls mit Rhythmusinstrumenten wie bei den regölĂ©s, aber nie mit mehreren Flöten oder anderen Melodieinstrumenten eingesetzt, weil dies wegen der unterschiedlichen Stimmungen kaum möglich gewesen wĂ€re. Vor dem Ersten Weltkrieg trug beinahe jeder Hirte eine Flöte bei sich. Mitte des 20. Jahrhunderts war die Sechs-Loch-Flöte am Verschwinden und eine FĂŒnf-Loch-Flöte konnten um dieselbe Zeit nur noch wenige alte MĂ€nner spielen.cite-ref-22[22] Einzig die Tschangos bewahren die Flötentradition weiterhin.cite-ref-23[23]
Literatur
âą IstvĂĄn PĂĄvai: Hungarian Folk Dance Music of Transsylvania. Hungarian Heritage House, Budapest 2020
âą BĂĄlint SĂĄrosi: Die Volksmusikinstrumente Ungarns. (Ernst Emsheimer, Erich Stockmann (Hrsg.): Handbuch der europĂ€ischen Volksmusikinstrumente. Serie 1, Band 1) Deutscher Verlag fĂŒr Musik, Leipzig 1967
âą BĂĄlint SĂĄrosi: Sackpfeifer, Zigeunermusikanten... Die instrumentale ungarische Volksmusik. Corvina, Budapest 1999
âą BĂĄlint SĂĄrosi: Furulya. In: Grove Music Online, 31. Januar 2014
Weblinks
âą Tatros egyĂŒttes: KettĆs sirĂŒlĆje. Youtube-Video (die Gruppe Tatros EgyĂŒttes spielt Tanzmusik mit einer langen Sechs-Loch-Flöte furulya, einer kurzen Doppelflöte kettĆs furulya und einem Schlagcello gardon)
âą NĂ©meth Csaba Levente (furulya), GĂĄllos Huba (gardon): Gyimesi kettĆs jĂĄrtatĂłja Ă©s sĂrĂŒlĆje. Youtube-Video
âą Furulya. Arcanum (ungarisches ethnografisches Lexikon)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Erika GĂĄl: New data on bird bone artefacts from Hungary and Romania. In: Heidi Luik, Alice M. Choyke, Colleen E. Batey, Lembi LĂ”ugas (Hrsg.): From Hooves to Horns, from Mollusc to Mammoth. Manufacture and Use of Bone Artefacts from Prehistoric Times to the Present. Proceedings of the 4th Meeting of the ICAZ Worked Bone Research Group at Tallinn, 26thâ31st of August 2003. Muinasaja teadus, 15, 2005, S. 325â338, hier S. 326â330
cite-note-22. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 69â72
cite-note-33. â Andreas Michel, OskĂĄr Elschek: Instrumentarium der Volksmusik. In: Doris Stockmann (Hrsg.): Volks- und Popularmusik in Europa. (Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Band 12) Laaber, Laaber 1992, S. 314â316
cite-note-44. â Ilija Casule: Burushaski shepherd vocabulary of Indo-European origin. In: Acta Orientalia, Band 70, 2009, S. 147â195, hier S. 183
cite-note-55. â IstvĂĄn PĂĄvai: The Folk Music of the Moldavian Hungarians. In: Hungarian Heritage, Band 3, Budapest 2002, S. 42â48, hier S. 46
cite-note-66. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 73
cite-note-77. â IstvĂĄn Szamota (Hrsg.): A SchlĂ€gli magyar... (âDas SchlĂ€gler ungarische Wörterverzeichnis, mit Einleitung und ErlĂ€uterungen und mit dem Faksimile des Wörterverzeichnisses.â) Budapest 1894
cite-note-88. â Die Materialangaben ĂŒbernimmt IstvĂĄn PĂĄvai, 2020, S. 168, von Ădön Beke: SĂŒvöltĆ. In: IstvĂĄn BibĂł (Hrsg.): NĂ©pĂŒnk Ă©s NyelvĂŒnk. Szeged 1935, S. 29f
cite-note-99. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 80
cite-note-1010. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 73â76
cite-note-1111. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 80
cite-note-1212. â JĂĄnos Manga: Ungarische Volkslieder und Volksinstrumente. Corvina, Budapest 1969, S. 46
cite-note-1313. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 77
cite-note-1414. â BĂĄlint SĂĄrosi: Hungary. 5. Instruments. (iv) Aerophones. In: Grove Music Online, 2001
cite-note-1515. â BĂĄlint SĂĄrosi: Ungarn. VII. Volksmusik. 4. Instrumentalmusik. In: MGG Online, Januar 2022
cite-note-1616. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1999, S. 27
cite-note-1717. â Lujza Tari: Musical Instruments and Music in Hungarian Folk Tales. In: Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae, Band 34, Nr. 1/2, 1992, S. 81â96, hier S. 83â85, 87
cite-note-1818. â IrĂ©n KertĂ©sz Wilkinson: Hungary. 4. Instrumental music. In: Grove Music Online, 2001
cite-note-1919. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1999, S. 43
cite-note-2020. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 79
cite-note-2121. â IstvĂĄn PĂĄvai, 2020, S. 125
cite-note-2222. â BĂĄlint SĂĄrosi, 1967, S. 80
cite-note-2323. â LĂĄszlĂł NĂ©meth: Magyar nĂ©pzene MoldvĂĄban â 5. rĂ©sz â Hangszerek / 2. A moldvai furulya. tazlo.hu (âUngarische Volksmusik in Moldawien â Instrumente: Die moldauische Flöteâ.)
cite-note-2424. â Lujza Tari: The Instruments and Instrumental Folk Music of the Hungarian Minority in Slovakia in the 20th Century. In: Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae, Band 39, Nr. 1, 1998, S. 35â52, hier S. 39